Der deutschsprachige Geologe Aniello Di Iorio wurde aufgefordert in verschiedenen Filmproduktionen über Ischia, die Phlegräischen Felder und süditalienische Vulkane mitzuwirken. Seine fundierten Fachkenntnisse,  seine internationalen Erfahrungen und gute Ortskenntnis, wichtig für die logistische organisatorischen Abläufe, hat er in diese Arbeiten erfolgreich eingebracht.

Arte TV „Die großen Seebäder: Ischia“ ein Film von Stefanie Appel.

 Nirgendwo im Mittelmeer gibt es mehr heiße Quellen als auf dieser Insel. Seit über 2000 Jahren wird hier gebadet, nicht nur im Meer. Das wäre nur der halbe Spaß. Ischia ist das Zentrum des europäischen Thermaltourismus. Erst kamen Griechen, dann Römer, im Mittelalter die Spanier, dann Touristen aus aller Welt. Ischia war der Lieblings-Kurort unserer Großeltern, deren Inbegriff für Sonne, Fango und Meer. Auf der Nachbarinsel Capri vergnügte sich der Jet Set, nach Ischia kam man mit Rheuma und ging mit ein paar Flaschen Limoncello im Gepäck. Ein Vorurteil, das sich hartnäckig gehalten hat. Doch längst ist Ischia das „Sylt“ Süditaliens. Traumhaft schön und gut versorgt mit gesundheitsfördernden Thermalquellen und erstklassig ausgestatteten Wellnessanlagen. Das haben weder Capri noch die Amalfitanische Küste zu bieten. In der Bucht von Santa Anna schwimmt man mit Blick auf das mächtige Aragoneser Schloß über den Resten der ersten römischen Insel-Siedlungen, zwischen denen eine heiße Quelle für traumhafte Temperaturen sorgt. Zehn große Thermalparks gibt es auf Ischia, hunderte kleiner Pools. In heilenden Wassern baden, direkt am Meer. In dieser Kombination ist das auf Ischia einzigartig im ganzen Mittelmeer. 200 Liter Thermalwasser schiessen an manchen Stellen pro Minute aus dem Fels, Von Verschwendung kann nicht die Rede sein, 30 Thermalquellen gibt es auf Ischia, manchen speisen Badestellen in entlegenen Schluchten, wie zum Beispiel in der „Cavascura“, eine natürliche Oase inmitten kargen Tuffsteins. Weltbekannt wurde Ischia in den 60er Jahren, als es zum Filmset wurde, zum Beispiel für „Cleopatra“, 1963. Bereits 1960 hatte René Clement hier „Nur die Sonne war Zeuge“ gedreht. Mit den Filmleuten kam der internationale Jet-Set auf die Insel: Liz Taylor, Charlie Chaplin, Gina Lollobrigida, Maria Callas, auch zum Baden. Heute kommen jedes Jahr 5 Millionen Badetouristen auf die Insel. „Die großen Seebäder: Ischia“ ist eine filmische Hommage an ein Paradies im Mittelmeer, das aber auch unzähligen Gefahren ausgesetzt ist. Denn ihre Schönheit ist Ischia Segen und Fluch zugleich. Denn Ischia liegt, ähnlich wie die Insel Giglio , wo vor einigen Monaten das Schiffsunglück geschah, in einer vom Schiffsverkehr zunehmend bedrohten Zone.
arte, 19.07.12, 19.30-20.15 Uhr

Focus TV "Supervulkane" Produktion von 2005 .... ein Dokumentarfilm über die Vulkane der Phlegräischen Felder, den Vesuv und den Stromboli

RAI I - Linea Verde "..... Produktion 2002 ... ein Dokumentarfilm über die Vulkane der Insel Ischia